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Zwei-Tages-Wanderung von der Wimbachbrücke (620 m) zum Watzmannhaus (1.930 m) und über den Falzsteig und die Kühroint-Alm (1.403 m), sowie die Grünsteinhütte (1.200 m) zurück vom 13.10-14.10.2001

1. Tag: Von der Wimbachbrücke (620 m) zum Watzmannhaus (1.930 m)

Wochenende, schönes Herbstwetter und so machen Stefan und ich uns zum Watzmannhaus auf.
Bei der Wimbachbrücke parken wir und gehen dann auf breitem Forstweg los. 

 


Bald geht es rechts ab und wir gehen unterhalb der Koppenwand zur Stubenalm. 
Stefan mault anfangs recht viel, da ihm der Weg wahrscheinlich zu langweilig ist, aber ich motiviere ihn mit Mühe immer wieder und so geht es gut voran.
Von der Stubenalm geht es weiter zur Mitterkaseralm, die heute sogar noch geöffnet hat, da so wunderschönes Wetter ist.
Kurz vor der Mitterkaseralm sind wir aus dem Wald herausgetreten und haben, hoch über uns thronend, das Watzmannhaus gesehen.
Aber Stefan geht immer besser, vielleicht weil der Weg interessanter wird, oder vielleicht, weil wir jetzt die „Lage überblicken“.
Das ist schon Heimat: das Rund der Berchtesgadener Berge um uns herum ist uns nicht nur bekannt, auf vielen Wegen sind wir schon gegangen und viele schöne Erinnerungen, aber auch sehr viele Pläne und neue Ideen sind mit vielen Gipfeln verbunden.
Unterbrochen von mehreren Pausen

 

gehen wir langsam weiter und gelangen schließlich an die Falzalm,

 

die ich schon von vielen Ansichten und Photos kenne. Die Alm ist verlassen, bzw. aufgelassen, die Hütte ganz leer und offen, schade. Auch hier stärken wir uns Brot, Frischkäse und Tee

 

und dann.......schaltet Stefan seinen Turbo-Gang an und......verschwindet!
Er geht, er rennt so schnell, dass ich ihn in den Serpentinen, die hinauf zum Watzmannhaus führen, bald nicht mehr sehe.
Na egal, es sind ja genug Leute unterwegs und ich gehe ruhig weiter, nichts anderes bleibt mir übrig.
Der letzte Teil zieht sich ganz schön, aber auch ich gelange zum Watzmannhaus (1.930 m), das an diesem Wochenende die letzten Tage geöffnet hat.
Stefan erwartet mich schon ungeduldig

 

und so gehen wir rein, bestellen uns erst mal ein Radler und eine Limo und setzen uns hinter die Hütte auf die gut besuchte Terrasse, genießen die Sonne und die Aussicht.

 


Da die Sonne aber auf dieser Seite des Watzmannhauses recht bald „verschwindet“, setzen, bzw. legen wir uns etwas abseits der Hütte ins gelbe, trockene Gras und relaxen jeder auf seine Weise: Stefan „gameboyt“ und ich versuche an nichts zu denken.

 
 


Vor uns der Weiterweg auf das Hocheck des Watzmann, viele Leute kommen schon wieder runter, aber einige machen sich erst jetzt auf.
Wir bleiben so lange draußen wie es geht, aber bald verschwindet die Sonne hinterm Watzmann und sofort ist es kalt.
In der Hütte sitzen wir im seitlichen, hölzernen Anbau und Stefan vertreibt sich die Zeit bis zum Abendessen mit Malen.

 


Nach dem Abendessen mit Gemüse-Wurst-Eintopf zahlen wir unsere reservierten Betten und gehen auf´s Zimmer, nicht ohne vorher die Abendstimmung vor der Hütte erlebt zu haben.
Unser Vier-Bett-Zimmer bleibt nur mit uns belegt, obwohl die Hütte voll ist und ich das dem Wirt auch sage.
Als Stefan schon schläft, gehe ich noch mal vor die Hütte und da kommen beim Schein von zwei Stirnlampen noch zwei Personen in tiefster Dunkelheit vom Watzmann.

 

 Zum nächsten Tag

 

 

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