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3-Tages-Tour ins Steinerne Meer, zum Riemann-Haus und auf die Schönfeldspitze (2.653m) vom 03.08.-05.08.20011.
Tag: Anreise nach Maria Alm und Aufstieg zum Riemann-Haus (2.177m) Wieder bin
ich im Rahmen der Adonis unterwegs (siehe Link-Liste), diesmal als
Initiatorin und begleiten werden mich Grete und Horst. Es ist ein
schwül-warmer Freitag Nachmittag als ich nach der Arbeit meinen Rucksack
nehme und alleine losgehe, Grete und Horst werden nachkommen und wir
werden uns auf der Hütte treffen. Ich fahre mit dem Auto bis zum Parkplatz „Sanden“ oberhalb von Maria Alm auf ca. 1.170 m Höhe.
Zuerst
geht es über eine breite Forststraße und das Wetter macht mir ein wenig
Sorgen, denn über dem Hochkönig und hinten bei den Hohen Tauern donnert
es gewaltig. Aber hier
fallen nur einige wenige Tropfen, ganz wohl ist mir dennoch nicht. Ich plage mich sehr bei diesem Aufstieg, habe Kreislaufprobleme und kann den Weiterweg nur bedingt genießen. Nach der
Material-Seilbahn-Station wird der Weg bald schmaler und wird zu einem
teilweise in den Stein gehauenen Steig, teilweise betoniert, teilweise
seilgesichert schlängelt er sich durch die Süd-Ost-Wände des Steinernen
Meeres, bzw. des markanten Sommersteins, wo in der Ramseider Scharte das
Riemann-Haus (2.177m) in einzigartiger Lage „thront“. Alles hat
ein Ende, auch dieser Aufstieg und ich erreiche schließlich die Hütte.
Erst mal T-Shirt wechseln und ein Radler getrunken, von dem ich bereits
seit einer Stunde geträumt habe. Ich frage
nach den telefonisch reservierten Lagern – Alles o.k. Draußen
auf der Terrasse rufe ich Mutti zu Hause an und erfahre, dass dort ein
infernalisches Hagelgewitter getobt hat, mit riesigen Hagelkörnern, die
nicht nur an den Autos große Schäden angerichtet haben. Auch die
Maisernte ist total verwüstet, Rollos an den Häusern regelrecht
durchsiebt etc. Sie ist froh, dass ich gut bei der Hütte angekommen bin
und ich bin froh, dass mein Auto nicht in der Hagelzone gestanden ist! Ich
installiere mich auf der wunderschönen Terrasse der Hütte und warte auf
Horst und Grete. Die lassen auch gar nicht lange auf sich warten, wir begrüßen
uns sehr herzlich, bleiben aber nicht mehr lange auf der Terrasse, denn
Nebel legt sich um die Hütte. Den Abend verbringen wir in der Hütte bei „Kaspreßknödelsuppe“ (einmalig gut), Gulaschsuppe und viel Geratsche.
Letztes Update: 16. Februar 2002 - Adresse dieser Seite: http://www.sigisart.de © 2002 by kdg |
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