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3-Tages-Tour ins Steinerne Meer, zum Riemann-Haus und auf die Schönfeldspitze (2.653m) vom 03.08.-05.08.2001

1. Tag: Anreise nach Maria Alm und Aufstieg zum Riemann-Haus (2.177m)

Wieder bin ich im Rahmen der Adonis unterwegs (siehe Link-Liste), diesmal als Initiatorin und begleiten werden mich Grete und Horst.

Es ist ein schwül-warmer Freitag Nachmittag als ich nach der Arbeit meinen Rucksack nehme und alleine losgehe, Grete und Horst werden nachkommen und wir werden uns auf der Hütte treffen.

Ich fahre mit dem Auto bis zum Parkplatz „Sanden“ oberhalb von Maria Alm auf ca. 1.170 m Höhe. 

 

Zuerst geht es über eine breite Forststraße und das Wetter macht mir ein wenig Sorgen, denn über dem Hochkönig und hinten bei den Hohen Tauern donnert es gewaltig.

Aber hier fallen nur einige wenige Tropfen, ganz wohl ist mir dennoch nicht.

Ich plage mich sehr bei diesem Aufstieg, habe Kreislaufprobleme und kann den Weiterweg nur bedingt genießen.

Nach der Material-Seilbahn-Station wird der Weg bald schmaler und wird zu einem teilweise in den Stein gehauenen Steig, teilweise betoniert, teilweise seilgesichert schlängelt er sich durch die Süd-Ost-Wände des Steinernen Meeres, bzw. des markanten Sommersteins, wo in der Ramseider Scharte das Riemann-Haus (2.177m) in einzigartiger Lage „thront“.

Alles hat ein Ende, auch dieser Aufstieg und ich erreiche schließlich die Hütte. Erst mal T-Shirt wechseln und ein Radler getrunken, von dem ich bereits seit einer Stunde geträumt habe.

Ich frage nach den telefonisch reservierten Lagern – Alles o.k.

Draußen auf der Terrasse rufe ich Mutti zu Hause an und erfahre, dass dort ein infernalisches Hagelgewitter getobt hat, mit riesigen Hagelkörnern, die nicht nur an den Autos große Schäden angerichtet haben. Auch die Maisernte ist total verwüstet, Rollos an den Häusern regelrecht durchsiebt etc. Sie ist froh, dass ich gut bei der Hütte angekommen bin und ich bin froh, dass mein Auto nicht in der Hagelzone gestanden ist!

Ich installiere mich auf der wunderschönen Terrasse der Hütte und warte auf Horst und Grete. Die lassen auch gar nicht lange auf sich warten, wir begrüßen uns sehr herzlich, bleiben aber nicht mehr lange auf der Terrasse, denn Nebel legt sich um die Hütte.

Den Abend verbringen wir in der Hütte bei „Kaspreßknödelsuppe“ (einmalig gut), Gulaschsuppe und viel Geratsche.

 

 Zum nächsten Tag

 

 

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Letztes Update: 16. Februar 2002 - Adresse dieser Seite: http://www.sigisart.de © 2002 by kdg